
Warum sich Zahnprobleme massiv auf das Reiten auswirken und wie Du sie erkennen kannst.
Zahnschmerzen
Wann hattest Du das letzte Mal Zahnschmerzen? Kannst Du Dich noch daran erinnern wie es Dir ging? Wie wirkten sich die Zahnschmerzen auf Deine Leistungsfähigkeit beim Sport oder bei der Arbeit aus. Wie fühltest Du dich? Wie beeinflussten die Zahnschmerzen Dein inneres Gleichgewicht, hattest Du immer noch Geduld für Deine Kinder, Haustiere, Arbeitskollegen etc.? Zahnschmerzen sind etwas sehr unangenehmes und sie beeinflussen unser Wesen sehr stark, schließlich ist da nicht nur der Schmerz der uns Unbehagen bereitet, so wird uns auch die Freude am Essen verleidet.
Viele Probleme im Umgang mit den Pferden resultieren auf Schmerzen, nicht selten Zahnschmerzen. In diesem Artikel will ich Dir die Auswirkungen von Zahnproblemen aufzeigen und wie man Zahnprobleme vermeiden kann.
Menschenzahn und Pferdezahn
Um die Zahnprobleme von Pferden verstehen zu können, sollte man sich einige anatomische Zusammenhänge im Pferdemaul bewusst machen.
Dieses Bild zeigt zwei interessante Dinge:
- Ein voll ausgebildeter Backenzahn im Kiefer, der im Laufe des Pferdelebens nach und nach heraus geschoben wird.
- Die Reihe der Backenzähne reicht tiefer nach hinten, als man bei geschlossenem Pferdemaul sehen kann. Von außen sichtbar sind nur die Schneidezähne.
Pferde kauen anders
Pferde mahlen ihr Futter mit den Backenzähnen und bewegen ihr Kiefer hin und her. Durch die Mahlbewegung entsteht ein charakteristisches Geräusch an dem man gesunde Pferdezähne erkennen kann. Durch das Mahlen werden die Zähne auf natürliche Art abgenutzt, pro Jahr ca. 3mm. Zum Ausgleich schieben die Zähne pro Jahr ca. 3mm aus dem Kiefer wieder nach.
(Der häufig verwendete Begriff "wachsen" ist nicht ganz korrekt, da der Pferdezahn beim erwachsenen Pferd vollständig im Kiefer ausgebildet ist. Der Zahn schiebt lediglich langsam aus dem Kieferknochen heraus.)
>> Weiter zu Seite 2